
Kronen Zeitung
WAS PASSIERT WENN...
So sieht der Altacher Weg ins ganz große Glück aus
Fünf Teams haben vor dem letzten Spieltag des Bundesliga-Grunddurchgangs noch die Möglichkeit, den Sprung in die Meistergruppe zu schaffen. So auch der SCR Altach, für den es der erste Einzug in die Top-6 wäre. Dazu müssen die Rheindörfler am Sonntag (17) bei Sturm Graz aber mindestens einen Sieg holen – die „Krone“ kennt alle Szenarien.
Nach dem Erreichen des ÖFB-Cupfinales wartet auf Ländle-Bundesligisten Altach schon am morgigen Sonntag das nächste ganz große Highlight. Beim Showdown im Grunddurchgang der Bundesliga spielen gleich fünf Mannschaften um den Einzug in die Meistergruppe – allerdings sind nur noch zwei Plätze verfügbar. Salzburg, LASK, Sturm Graz und Austria Wien sind fix, aber wer folgt dem Quartett in die obere Playoff-Gruppe? Alle möglichen Szenarien aus Sicht der Rheindörfler:
- Altach gewinnt bei Sturm Graz: Die Vorarlberger wären dann in der Meistergruppe, wenn Rapid zu Hause gegen Salzburg nicht gewinnt. Sollten die Hauptstädter aber siegen, gibt es trotzdem eine Minichance. Dann müsste sich die Tordifferenz in den Spielen Sturm gegen Altach und Hartberg gegen BW Linz um fünf Tore zugunsten der Vorarlberger verändern – eine Hartberg-Niederlage vorausgesetzt.
- Altach spielt bei Sturm Graz Unentschieden: Dann müsste Rapid gegen Salzburg verlieren und Ried dürfte ebenso wenig gegen Austria Wien gewinnen wie Tirol gegen den GAK. So hätte Altach gegenüber Rapid die bessere Tordifferenz und würde auf Platz sechs vorrücken.
- Altach verliert bei Sturm Graz: Das würde unabhängig vom Ausgang aller anderen Spiele der Konkurrenten den Gang in die Qualifikationsrunde bedeuten.
Dann haben auch Ried und Tirol bei Siegen Chancen auf die Meisterrunde, wenn Rapid nicht gewinnt. Sollte Rapid Remis spielen und die beiden derzeit hinter Altach liegenden Teams gewinnen, hätten Rapid, Tirol und Ried 31 Punkte. In diesem Fall käme eine Dreiertabelle unter den drei genannten Teams zur Anwendung. In der die Wiener in Front liegen würden.
Wenn zwei Teams 31 Punkte erreichen, hätte Rapid gegen Tirol und Ried die Nase in den direkten Duellen vorn, Ried würde vor Tirol gereiht werden. Die WSG hat nur dann eine Chance, wenn keiner der drei Konkurrenten Altach, Rapid und Ried auf 31 Punkte kommt.
Auch volles Risiko scheint möglich
Altach wird sich bei Sturm eine entsprechende Taktik zurechtlegen. Und dann vor allem je nach Spielstand bei anderen Partien reagieren. „Es könnte einen Zeitpunkt geben, ab dem wir all-in gehen müssen. Wenn das aufgeht, ist es gut, sonst gehen wir eben mit fliegenden Fahnen unter“, sagt Abwehrchef Benedikt Zech.
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